Keine 3. Boje !

Der SSC ist mit seinem Verwaltungsgerichtstreit zur Erlangung einer dritten Liegeplatzboje nicht zum Ziel gekommen.

… die restlos verstörten Wasservögeln am SSC-Gelände!

In der mündlichen Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht München mussten Vorstand Klaus Ritter und Hanno Hütz mit RA Gerhard Maier zur Kenntnis nehmen, dass vorgetragene Sachargumente gegen die Meinung der Staatsverwaltung leider vor Gericht nicht viel Chancen haben!
Von den vielen, schriftlich vorgetragenen Argumenten des Landratsamtes gegen unser Anliegen, wurde allerdings nur noch die Frage durchleuchtet, ob die Fauna (hier nur: Wasservögel) sich dadurch unverhältnismäßig gestört fühlen könnten.
Alle anderen Aspekte, wie “die negative Auswirkung auf das Landschaftsbild” oder die möglicher Weise bedrohte Pflanzenwelt wurden wohlweislich ob ihrer Unmsinnigkeit ausgeblendet.

Schlussendlich ließ sich Richer Meyer erkennen, dass ihn ein Bericht der Gegenpartei über eine Ruderbootfahrt vom Vortag in unserer Bucht, um Ortskenntis zu erlangen, überzeugt habe. Dabei wurde berichtet, dass Blesshühner mit ihren Jungen ins Schilf geflüchtet seien, als sie (am SSC-Gelände) vorbeifuhren! Man habe darüberhinaus einen Haubentaucher gesehen und einen Zilpzalp gehört! (Oh Gott!)
Dies war bedeutend genug, um die Störwirkung, die von der Unteren Naturschutzbehörde “als Überschreitung der ökologischen Belastungsgrenze” festgetstellt war, bestätigen zu können !!!!!????

Da Richter Meyer uns zu verstehen gab, dass er die Klage des SSC zurückweisen würde, haben wir uns in einer kurzen Besprechungspause dazu entschlossen die Klage zurückzuziehen, um dem Verein keine weiter vermeidbaren Gerichtskosten zuzumuten.

Schade!

Gerichtstermin im Bojenstreit

In der Verwaltungsstreitsache Schlierseer Segel-Club ./. Freistaat Bayern (Landratsamt Miesbach) wegen der verweigerten Anlagengenehmigung zum Setzen einer dritten Liegeplatzboje findet am Dienstag, 12. Juni 2018 um 11.00 Uhr, im Sitzungssaal 4 (Erdgeschoss), beim Bayer. Verwaltungsgericht München, in der Bayerstr. 30, die mündliche Verhandlung statt.

Blaues Band für Kurt Jiptner

v.l.: Klaus Ritter, Sebastian Westermeier, Kurt Jiptner

Nach 4 langen Runden und einer zurückgelegten Strecke von ca. 19 km (gemessene Luftlinie) und einer Zeit von 02:18 Stunden erreichten Kurt Jiptner und sein Schwiegersohn Sebastian Westermeier die Zielboje vor dem Schlierseer Kurpark an der Vitalwelt.
Mit dem Dart-18 konnten sie die begehrte Trophäe des Blauen Bandes für das schnellste Schiff der Regatta am Schliersee, diese am SSC-Gelände an einem herrlichen Tag entgegennehmen. Am Vortag wegen Aufgabe auf Grund des heranziehenden Gewitters noch Letzter in der Reihung, konnte er damit umgehend die Scharte auswetzen.

9 weitere Boote hatten sich auf den Weg gemacht, als Wettfahrtleiter Hans Forstner um Punkt 11 Uhr die Flotte auf die Reise schickte.

 

Hele Ott ist neuer Meister

v.l.: SSC-Vorstand Klaus Ritter und Vereinsmeister 2018 Hele Ott

Gratulation: Mit einem beträchtlichen Zeitvorsprung rettete sich Hele Ott am Samstag mit dem letzten Briserl gerade noch ins Ziel. Dann war an diesem sehr wetterlaunischen Vormittag totale Flaute angesagt! Die Folgenden, nur wenige Meter vom rettenden Ziel  entfernt, mussten dann über 15  Minuten warten, um sich langsam über die Ziellinie schieben zu können. Damit war auch sein Dart, der sonst bei leichtem Wind mit seiner niedrigen Yardstickzahl klar benachteiligt ist, in der berechneten Zeit klar vorne.

v.l.: Klaus Ritter, Wettfahrtleiter Hans Forstner und Hanno Hütz

Vorjahressieger-Mannschaft Hütz/Ritter hatten so das Nachsehen und mussten sich somit in der Verfolgergruppe mit dem 2. Platz begügen.

Der Versuch nach der Mittagsbrotzeit noch die 2. Wettfahrt zu segeln, musste nach kurzer Zeit abgebrochen werden, da sich kein regattatauglicher Wind mehr einstellte.

Umstellung beim Gebühreneinzug

In der ersten Vereinsausschusssitzung in diesem Jahr wurde festgelegt, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag künftig im Frühjahr des jeweiligen Kalenderjahres erhoben wird.
Das heißt, das bereits in den kommenden Wochen April/Mai 2018 es zur Belastung Ihres Kontos kommen wird.
Die gegebenenfalls zusätzlich anfallenden Liegeplatzgebühren werden dagegen wie bisher erst zum Jahresausgang abgebucht.

Termine des SSC 2018

EreignisTermin
SSC-Ausschusssitzung 01/18Mo. 05.02., 19.30 Uhr, Geschäftsstelle
SSC-Ausschusssitzung 02/18Fr. 16.03., 18.00 Uhr, Terofal
Hauptversammlung 2018Fr. 16. März, 19.00 Uhr, Hotel Terofal, Schliersee
AuswinternSa. 28. April
AnsegelnSa. 5. Mai, 11.00 Uhr an der Hütte
ClubmeisterschaftSa. 02. Juni
Startbereitschaft 11.00 Uhr
Blaues Band vom SchlierseeSo. 3. Juni; Startbereitschaft 11.00 Uhr
SSC-Ausschusssitzung 03/1728.07., 10.30 Uhr, SSC-Hütte
AbsegelnSa. 06.10.2018, 11.00
Einwintern20. Oktober, ab 11.00 Uhr
Adventlicher Seglerhock beim Schnapperwirt in Fischhausen15. Dezember, ab 18.30 Uhr

SSC verklagt Freistaat Bayern

Abgelehnter Antrag auf eine 3. Liegeplatzboje

Am 22.08.2017 hat der SSC beim Landratsamt Miesbach die wasserrechtliche Genehmigung zum Setzen einer dritten Liegeplatzboje zum 1.1.2018 beantragt. Nach mehreren mündlichen Gesprächen mit den jeweiligen Sachbearbeitern wurde der Antrag des SSC mit schriftlichem Bescheid vom 21.11.2017 abgelehnt. Das Landratsamt verweist bei seiner Ablehnung  hierzu auf § 3 S. 1 der nach Art. 60 Abs. 1 BayNatSchG übergeleiteten Anordnung „Schutz des Schliersees und seiner Umgebung”, wonach innerhalb des geschützten Gebietes «keine Veränderungen vorgenommen werden dürfen, die geeignet sind, das Landschaftsbild oder die Natur zu beeinträchtigen. Das Anbringen einer Boje in dem beantragten Bereich beeinträchtige aber die Natur und das Landschaftsbild und sei daher nicht mit dem Schutzzweck dieser Landschaftsschutzverordnung vereinbar

  • Aus unserer Sicht fällt der vorgesehene konkrete Standort der dritten (!!) Liegeplatzboje (zwischen den schon seit Jahrzehnten bestehenden 2 Bojenliegeplätzen) nicht in diesen Schutzbereich und ist auch nicht geeignet, das Landschaftsbild oder die Natur zu beeinträchtigen.
  • Aus unserer Sicht ist die fragliche Stelle der dritten Boje von Land aus nicht einsehbar, da öffentlich begehbare Flächen aufgrund Bebauung oder Pflanzenbewuchs keine Einsicht indiesem Bereich zu lassen, also kann das Landschaftsbild objektiv nicht beeinträchtigt werden, zumal die dritte (mittige) Boje immer von den unstrittigen anderen beiden Bojen verdeckt wird.
  • Weir meinen, eine Beeinträchtigung der Natur durch diese beantragte 3. Segelboje ist ebenfalls auszuschließen. Eine solche wird im Bescheid noch nicht einmal explizit in diesem Bereich des Sees dargelegt. Schützenswerte Wasserpflanzen treten an dieser Stelle nicht auf, Verlandungszonen gibt es am Nordufer der Halbinsel Freudenberg nicht.
  • Durch die Genehmigung der beantragten dritten Boje in der Mitte der bereits bestehenden, bestandsgeschützten beiden anderen Segelbojen, wird auch kein Präzedenzfall geschaffen.
  • Für den SSC stellt die Verweigerung der Genehmigung dieser 3. Boje, nachdem sie ja vor ca. 15 Jahren schon bestand und nur vorübergehend aufgelassen wurde,  wegen der mittlerweile wieder gestiegenen Nachfrage eine erhebliche Belastung dar, weil wir unseren Vereinszwecken sonst nicht mehr bedarfsgerecht nachkommen können.
  • Schließlich und endlich ist auch das Betreten/Befahren können von Seen, ebenso wie der sonstigen freien Landschaft, in Bayern gemäß Art. 141 Abs. 3 S. 1 BV verfassungsrechtlich garantiert.

Mit dieser Begründung (hier nur ein Auszug!) hat der SSC am 21.12.2017 Klage beim Bayer. Verwaltungsgericht in München erhoben, mit dem Antrag

  1. den Bescheid aufzuheben
  2. das beklagte Landratsamt MB zu verpflichten, die Genehmigung zu erteilen.

 

Alte Email-Adresse stillgelegt

Zum Jahreswechsel wurde unsere alte Email-Adresse “schlierseer-segel-club@gmx.de” aufgelöst. Sie hatte sich längst erübrigt und war auch stillgelegt, sammelte aber fleißig so genannte spam-mails und einige wenige richtige mails, die in den Adressbüchern noch schlummerten. Jetzt gehen diese als unzustellbar wieder zurück.
Nachdem wir auf dem Account unserer Homepage auch mehrere Emailadressen installieren können, wurde als die offizielle Email-Anschrift der SSC-Geschäftsstelle
“info@schlierseer-segelclub.de” genommen.

 

 

Neuer Sportbootführerschein

DSV-PRESSEINFORMATION

Er passt in jede Geldbörse
Der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat kommt zum 1. Januar 2018

Hamburg, 1. Dezember 2017. Zum 1. Januar 2018 löst der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat die bisherigen Führerscheindokumente „SBF-Binnen“ und „SBF-See“ ab.
Bereits seit Anfang Mai 2017 ist die neue Sportbootführerscheinverordnung in Kraft. Sie ersetzt die bis dahin geltenden zwei Sportbootführerscheinverordnungen „SBF-Binnen“ und „SBF-See“. Pünktlich zum Jahreswechsel werden auch die Dokumente für diese beiden Geltungsbereiche vereint und umgestellt auf das sogenannte ID1-Kartenformat nach ISO-Norm 7810. Auf dem neuen Kartenführerschein werden die jeweiligen Geltungsbereiche „Binnenschifffahrtsstraßen“ und/oder „Seeschifffahrtsstraßen“ sowie die Antriebsarten „Antriebsmaschine“ und/oder „Segel“ dokumentiert.

Das neue Dokument passt nicht nur in jede Geldbörse, sondern ist auch im Vergleich zu den bisherigen Sportbootführerscheinen wasserfester und fälschungssicherer.
Die Ausstellung erfolgt ab Januar 2018 in den Geschäftsstellen der beiden beliehenen Verbände, Deutscher Segler-Verband (DSV) und Deutscher Motoryachtverband (DMYV). Alle bisher erteilten Sportbootführerscheine bleiben weiterhin gültig. Ein Umtausch der „alten“ Dokumente gegen den neuen Kartenführerschein ist gegen Entgelt möglich.

Zum Hintergrund: Die wichtigsten Änderungen der neuen Sportbootführerscheinverordnung:
• Die Prüfungen zum Erwerb des Sportbootführerscheins für den Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen können bei allen Prüfungsausschüssen des Deutschen Segler-Verbands und auch im Ausland abgelegt werden.
• Alle Theorie- und Praxisprüfungen können zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten abgelegt werden.
• Die Sperrfrist von vier Wochen für die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen entfällt; die Prüfungen können jedoch nicht an demselben Tag wiederholt werden.
• Für das fahrerlaubnisfreie Führen von Sportbooten besteht keine Altersgrenze mehr.
• Sowohl die Besitzer der alten Sportbootführerscheine als auch die des neuen Führerscheins dürfen künftig auf Binnenschifffahrtsstraßen Sportboote von weniger als 20 Meter Länge führen. Einzige Ausnahme: Auf dem Rhein dürfen Sportboote von weniger als 15 Meter Länge geführt werden.
• Das ärztliche Zeugnis wurde vereinfacht.
• Die Gebühren schließen die Reisekosten der Prüfer sowie etwaige Raumkosten ein.
Inhaltlich verändert sich die Prüfung nur unwesentlich. Die Fragebogen werden entsprechend den neuen Begrifflichkeiten und wenigen rechtlichen Änderungen angepasst. Die Aufgaben der praktischen Prüfungen ändern sich nicht.
Der DSV ist vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit der Prüfung und Erteilung von Sportbootführerscheinen und Funkzeugnissen beliehen und hat den Gesetzgeber bei der Erstellung der neuen Sportbootführerscheinverordnung fachlich beraten.

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
E-Mail:
christiane.perlewitz@dsv.org
www.dsv.org

Beschlüsse aus der Ausschusssitzung vom 30.10.17

  1. Termine:
    1. Die Weihnachtsessen-2017 beim Schnapperwirt findet am Samstag, 9.12. ab 18.30 Uhr statt.
    2. Die Hauptversammlung-2018 wird für den Freitag, 16. März, 19.00 Uhr festgelegt. Ort wird noch bekanntgegeben.
    3. Blaues Band 2018 und Clubmeisterschaft 2018 findet voraussichtlich am Wochenende 2./3. Juni 2018 statt. (letztes Pfingstwochenende)
  2. Regatten:
    1. Im kommenden Jahr wird nur das Blaue Band gemeinsam mit der Clubmeisterschaft angeboten.
    2. Die Optisegler werden nach Rücksprache einen gemeinsamen Regattatrainingstermin vor den großen Ferien angeboten bekommen.
    3. Das Föhnanderl, als offizielle Opti-B-Regatta, wird nicht mehr ausgeschrieben.
  3. SSC-Bladl:
    1. Das SSC-Bladl wird künftig nur alle 2 Jahre zur “Wahlversammlung” aufgelegt.