Absage für Föhnanderl

Leider kann die Opti-B-Regatta in diesem Jahr nicht durchgeführt werden! Grund ist das mangelnde Interesse der Opti-Segler mit nur 4 (!) Meldungen an dieser Veranstaltung des SSC.

Es war, mit Ausnahme des/Blaues Bandes, das letzte Angebot einer öffentlichen Ausschreibung einer Segel-Regatta für den Schliersee! Nach über 5 Jahrzehnten erfolgreichen Regattabetriebs scheint damit das Ende des Wettkampfsegelns auf dem Schliersee eingeläutet zu sein! Ob im kommenden Jahr nochmals ein Versuch gestartet wird, wird Thema unserer nächsten Ausschusssitzung sein, da der Terminkalender für 2018 bald geschrieben wird.

Blaues Band 1986

Dringend: Surfbrett entfernen!

Kurzmitteilung

Obgleich es im vergangenen Jahr klargestellt wurde, dass Surfbretter (außer das offizielle Surfbrett vom SSC im Regal) am Gelände nicht abgelegt werden dürfen, hat sich wieder eins hinter der Segelkiste “eingeschlichen”. Bitte sofort abholen, sonst wird es zum Monatsende August von uns entsorgt.

SSC am Sommerfest

Kurzmitteilung

Wir laden herzlich zum Besuch des Seefests im Schlierseer Kurpark ein!
Besuchen Sie unseren Stand!

KaffeeEspresso in allen Varianten, alkoholfreie Kaltgetränke, Wein und Schnaps erwarten Sie mit einer herrlichen Sitzgelegenheit unmittelbar am See. Neben den vielen Aktionen, die an diesen Tagen stattfinden werden, wird das Brilliantfeuerwerk vom SSC-Stand aus am besten zu sehen sein!

Der Gewinn kommt ausschließlich der Jugendförderung des SSC zugute!

Eine Bitte: Am Montag ist alles vorbei und helfende Hände werden dringend gesucht! Rückfragen jederzeit bei Andreas: 0152 – 34 01 49 81

DSV-Presseinfo zur Kieler Woche

PRESSEINFORMATION

Gold, Silber und Bronze für das German Sailing Team
470er-Duo Loewe/Markfort gewinnt Kieler Woche, Heiko Kröger ist Para-Weltmeister in der 2.4mR

Kiel, 25. Juni 2017. Die 123. Kieler Woche ging heute mit strahlenden Gesichtern, drei Medaillen in den olympischen Klassen und einem WM-Titel für Heiko Kröger in der Para-Klasse 2.4mR zu Ende. Der 51-jährige Steuermann aus Ammersbek bei Hamburg war der beste deutsche Segler bei der weltgrößten Regattaserie, gewann mit der offen ausgeschriebenen 2.4mR-Serie im ersten Teil der Kieler Woche und der Para-Weltmeisterschaft in Teil 2 gleich zwei Titel.

„So etwas hat es noch nicht gegeben. Ich freue mich riesig“, sagte der Erfolgssegler vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg, „diese Para-WM war ein Meilenstein für die Comeback-Bewegung des Segelsports in Richtung Paralympics. Wir hatten so viele Segler und Nationen bei einem Welt-Event wie der Kieler Woche. Ich denke, dass dies der Punkt ist, an dem das Ruder herumgerissen wurde.“ Der paralympische Segelsport war für die Spiele in Tokio 2020 gestrichen worden. Seitdem kämpft der Weltseglerverband World Sailing mit den Aktiven und den nationalen Verbänden um die Wiederaufnahme für die Paralympics 2024 und hatte die Para-Worlds in Kiel mit 100.000 Euro gefördert. In der Klasse Hansa 303 gewann Jens Kroker vom Norddeutschen Regatta Verein WM-Bronze.

Ihren ersten Kieler-Woche-Sieg in den olympischen Klassen feierten am Sonntag die Berliner 470er-Seglerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee und Joersfelder Segel-Club). „Wir hatten davon geträumt, aber es nicht zu glauben gewagt. Wir sind wirklich sehr, sehr zufrieden. Ein Schlüssel zum Erfolg war unsere gute Bootsgeschwindigkeit“, sagte Steuerfrau Frederike Loewe. Die Crew konnte sich mit Rang zwei im Medaillenfinale noch an den zuvor führenden Polinnen Agnieszka Skrzypulec und Irmina Mrózek vorbei schieben und ihrem Heimatverein im 150. Jubiläumsjahr mit dem Kieler-Woche-Sieg ein schönes Geschenk überbringen. Den deutschen Doppel-Erfolg bei den 470er-Frauen machten als Dritte Fabienne Oster und Anastasiya Krasko vom Norddeutschen Regatta Verein perfekt.

Silber sicherten sich in der olympischen Mixed-Katamaran-Disziplin Nacra 17 Jan Hauke Erichsen und Ann-Kristin Wedemeyer aus Flensburg. Das dynamische norddeutsche Zweirumpf-Duo hatte sich bei der Kieler Woche einen spannenden Zweikampf mit den Österreichern Thomas Zajak und seiner neuen Vorschoterin Barbara Matz geliefert. Zajak hatte bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Bronze im Nacra 17 gewonnen und konnte sich mit seiner Erfahrung noch gegen die jungen deutschen Herausforderer durchsetzen, die nun wie viele ihrer Teamkameraden im German Sailing Team Kurs auf die Europa- und Weltmeisterschaft der Saison 2017 nehmen.

DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner zog am Finaltag positiv Bilanz: „Alles in allem war das eine sehr intensive und fordernde, vor allem aber gelungene Kieler Woche. Die drei Medaillen sind ein guter Motivationsschub für unsere Teams auf ihrem Kurs zu europäischen und Welttitelkämpfen. Natürlich war es ein bisschen schade, dass Philipp Buhl sich am Ende selbst aus den Medaillenrängen herauskatapultiert hat, aber wir kennen ihn gut genug und wissen, dass er sehr schnell wieder obenauf sein wird.“

Im Laser war der Weltranglisten-Erste Philipp Buhl als Zweiter ins Medaillenfinale gestartet, konnte aber sein hohes Leistungsniveau nicht abrufen. Mit Rang zehn fiel der Sonthofener auf Platz sechs zurück und aus den Medaillenrängen. Auch die Rio-Bronze-Gewinner Erik Heil und Thomas Plößel (Norddeutscher Regatta Verein) verpassten den angestrebten Kieler-Woche-Podestplatz nur knapp. Sie wurden beim Heimspiel vor Kiel trotz herausragender Ergebnisse von einem unverschuldeten Crash und einem Mastbruch am Samstag ausgebremst. Ihre Teamkameraden Justus Schmidt und Max Boehme vom Kieler Yacht-Club gewannen das Medaillenrennen auf ihrem Heimatrevier vor begeistertem Publikum und konnten sich dadurch bei ihrem ersten internationalen Regattastart nach fast einjähriger Pause auf Platz sechs verbessern. Wie Heil/Plößel segelten auch die 470er-Segler Simon Diesch und Philipp Autenrieth vom Württembergischen Yacht-Club auf Platz vier. Malte Winkel (Schweriner Yacht-Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersport-Verein) wurden Sechste.
 

ENDERGEBNISSE (Top 20)

470er Frauen
1.     Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee, Joersfelder Segel-Club), 20 Punkte
2.     Agnieszka Skrzypulec/Irmina Mrózek (Polen), 20 Punkte
3.     Fabienne Oster/Anastasiya Krasko (Norddeutscher Regatta Verein), 35 Punkte
6.     Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yacht-Club), 45 Punkte
7.     Luise Wanser/Helena Wanser (Norddeutscher Regatta Verein), 56 Punkte
8.     Theres Dahnke/Birte Winkel (Plauer WSV/Schweriner YC), 61 Punkte
10.   Constanze Stolz/Anna Reinsberg (Düsseldorfer Yacht-Club), 86 Punkte
11.   Theresa Löffler/Lena Stückl (Deutscher Touring Yacht-Club), 78 Punkte
16.   Jara Seide/Christine Walkenbach (Segelverein Ciconia Storkow), 113 Punkte

Nacra 17
1.     Thomas Zajak/Barbara Matz (Österreich), 24 Punkte
2.     Jan Hauke Erichsen/Ann-Kristin Wedemeyer (Flensburger SC/Duisburger YC), 34 Punkte
3.     Maksim Semenov/Alina Shchetinkina (Russland), 48 Punkte
4.     Alica Stuhlemmer/Tom Heinrich (Schilkseer YC/Kieler YC), 66 Punkte
12.   Stefan Rumpf/Anna Bettina Goos (Sylter Catamaran Club), 155 Punkte

49er
1.     David Gilmour/Joel Turner (Australien), 46 Punkte
2.     Lukasz Przybytek/Pawel Kolodzinski (Polen), 76 Punkte
3.     Will Phillips/Sam Phillips (Australien), 78 Punkte
4.     Erik Heil/Thomas Plößel (Norddeutscher Regatta Verein), 85.2 Punkte
6.     Justus Schmidt/Max Boehme (Kieler Yacht-Club), 92 Punkte
12.   Tim Fischer/Fabian Graf (Norddeutscher Regatta Verein), 111 Punkte
14.   Nils Carstensen/Jan Frigge (Flensburger Segel-Club), 123 Punkte

49erFX
1.     Charlotte Dobson/Saskia Tidey (Großbritannien), 44 Punkte
2.     Alexandra Maloney/Molly Meech (Neuseeland), 57 Punkte
3.     Enia Nincevic/Petar Cupac (Kroatien), 71 Punkte
4.     Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee YC/Hannoverscher YC), 76 Punkte
6.     Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 80 Punkte
7.     Gwendal Lamay/Luke Willim (Norddeutscher Regatta Verein), 87 Punkte
14.   Jule Görge/Lotta Görge (Kieler Yacht-Club), 105 Punkte

470er Männer
1.     Mathew Belcher/Will Ryan (Australien), 12 Punkte
2.     Pavel Sozykin/Denis Gribanov (Russland), 32 Punkte
3.     Daichi Takayama/Kimihiko Imamura (Japan), 41 Punkte
4.     Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer YC), 44 Punkte
6.     Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner YC/Plauer WSV), 47 Punkte
12.   Max Schuberth/Silas Oettinghaus (Rostocker SV/Rostocker YC), 93 Punkte
15.   Mike Przybyl/Basti Kirschbaum (Potsdamer YC/VSaW), 106 Punkte
18.   Ole Blumenthal/Paul Stützle (Rostocker Yacht-Club),  116.1 Punkte
19.   Tjorben Studt/Hjalte Studt (Düsseldorfer Yachtclub), 119 Punkte
20.   Konstantin Steidle/Christopher Hoerr (Bodensee-Yacht-Club Überlingen), 119 Punkte

Laser Radial
1.     Silvia Zennaro (Italien), 25 Punkte
2.     Ecem Guzel (Türkei), 40 Punkte
3.     Nazil Cagia Donertas (Türkei), 44 Punkte
10.   Svenja Weger (Potsdamer Yacht-Club), 75 Punkte
12.   Hannah Anderssohn (Warnemünder Segel-Club), 62 Punkte
15.   Pauline Liebig (Deutsch-Schweizerischer Motorboot-Club Konstanz), 78.5 Punkte

Laser
1.     Francesco Marrai (Italien), 34 Punkte
2.     Karl-Martin Rammo (Estland), 34 Punkte
3.     Jack Wetherell (Großbritannien), 39 Punkte
6.    Philipp Buhl (Segel-Club Alpsee Immenstadt), 42 Punkte

Finn Dinghi
1.     Dennis Karpak (Estland), 37 Punkte
2.     Anders Pedersen (Norwegen), 39 Punkte
3.     Nenad Bugarin (Kroatien), 42 Punkte
16.   Simon Gorgels (Deutscher Touring Yacht-Club), 122 Punkte
18.   Thomas Schmid (Norddeutscher Regatta Verein), 184 Punkte

Alle Ergebnisse unter https://www.manage2sail.com/de-DE/event/KielWeek#!/

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg
Telefon: +49 40 63 20 09 11
E-Mail:
christiane.perlewitz@dsv.org
www.dsv.org

Wasserpegel steigt weiter!

Der Jahreszeit gemäß steigt derzeit der Wasserpegel am Schliersee wieder so weit an, dass das Wasser bereits die Slipanlage komplett überdeckt.

Der kritische Pegelstand für unser Gelände liegt bei 777,1 m üNN.
Er ist bereits um 25 cm überschritten!

 -> Hier kommen Sie zu den aktuellen Werten des Bayer. Landesamts für Umwelt.

Das Gelände ist derzeit nur noch über das Fischertürchen erreichbar.

Der Stand am Dienstag 9.5., 13.00 Uhr: 777,35!

Die ersten Liegeplätze auf der Ostseite beginnen sich zu füllen! Vielleicht können die kommenden Tage ohne Regen wieder zur Entspannung der Lage beitragen!
Nach Wettervorhersage wird es dann ab Montag 14.5., nach den nächsten Schauern wieder interessant über erste Evakuierungsmaßnahmen nachzudenken.
Für die Liegeplatznutzer nahe der Wasserlinie ist anzuraten den Wasserstand in der Beobachtung zu behalten um ggf. die Boote vorübergehend weiter landeinwärts zu lagern!

 

 

Wettfahrtregel-App

Aus dem DSV-Newslwetter herausgepickt:

Die Wettfahrtregeln für unterwegs
– nun auch auf deutsch

Die neuen Wettfahrtregeln Segeln 2017-2020 kann man nun auch kostenlos in deutscher Sprache direkt auf sein Smartphone und Tablet bekommen.

Wie das geht?
Über die World Sailing Rules App: Racing Rules of Sailing installieren und dann im Menü “Deutscher Segler-Verband” auswählen – und die deutsche Version der WR herunterladen.
Erhältlich für iOS und Android im App- bzw. PlayStore.

Auch das Integrated eBook soll es bald in deutscher Sprache geben.

Neue Sportbootführerscheinverordnung

PRESSEINFORMATION

 

 

 

Neue Sportbootführerscheinverordnung: Das ändert sich

Hamburg, 5. Mai 2017.
Am 10. Mai tritt die neue Sportbootführerscheinverordnung in Kraft und ersetzt die bisherigen zwei Sportbootführerscheinverordnungen „SBF-Binnen“ und „SBF-See“. Künftig gibt es nur noch einen Sportbootführerschein, auf dem die jeweiligen Geltungsbereiche – Binnenschifffahrts­straßen und/oder Seeschifffahrtsstraßen – dokumentiert werden.

Hier die wichtigsten Änderungen:

  • Die Prüfungen zum Erwerb des Sportbootführerscheins für den Geltungsbereich Seeschifffahrtstraßen können bei allen Prüfungsausschüssen des Deutschen Segler-Verbands und auch im Ausland abgelegt werden.
  • Alle Theorie- und Praxisprüfungen können zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Orten abgelegt werden.
  • Es reicht grundsätzlich aus, wenn die Antragsunterlagen und Gebühren spätestens eine Woche vor dem Prüfungstermin beim Prüfungsausschuss eingegangen sind.
  • Die Sperrfrist von vier Wochen für die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen entfällt; die Prüfungen können jedoch nicht an demselben Tag wiederholt werden.
  • Für das fahrerlaubnisfreie Führen von Sportbooten besteht keine Altersgrenze mehr.
  • Sowohl die Besitzer der alten Sportbootführerscheine als auch die des neuen Führerscheins dürfen künftig auf Binnenschifffahrtsstraßen Sportboote von weniger als 20 Meter Länge führen. Einzige Ausnahme: Auf dem Rhein dürfen Sportboote von weniger als 15 Meter Länge geführt werden.
  • Das ärztliche Zeugnis wurde vereinfacht, so entfällt beispielsweise die Wiederholungspflicht bei eingeschränkter Sehschärfe. Diese Änderung gilt ebenfalls für diejenigen, die bereits Inhaber eines Sportbootführerscheins sind.
  • Der Arzt muss das Zeugnis künftig in einem geschlossenen Umschlag direkt an den Prüfungsausschuss senden. Der Sportbootführerscheinbewerber erhält eine Kopie.
  • Die Gebühren schließen die Reisekosten der Prüfer sowie etwaige Raumkosten ein.
  • An den Formaten des Sportbootführerscheins ändert sich vorläufig nichts. Die Einführung des vorgesehenen Scheckkartenformats erfolgt zu einem späteren, derzeit noch nicht festgelegten Zeitpunkt

Germar Brockmeyer, Leiter der Abteilung „Befähigungsnachweise und Ausbildung“ des Deutschen Segler-Verbandes (DSV): „Viele formale Hürden wurden endlich abgeschafft – das begrüßen wir. Auch wenn wir uns zum Teil noch weitergehende Änderungen gewünscht hätten, freuen wir uns, dass viele unserer Vorschläge in der Verordnung umgesetzt wurden.“

Der DSV ist vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit der Prüfung und Erteilung von Sportbootführerscheinen und Funkzeugnissen beliehen und hat den Gesetzgeber bei der Erstellung der neuen Sportbootführerscheinverordnung fachlich beraten.